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Welche Browser-Versionen sind zu berücksichtigen?

23.07.2015 • Thema: Webdesign

Der Webprogrammierer muss sich zum einen mit verschiedenen Browserherstellern auseinander setzen und zum anderen noch deren unterschiedlich Browsergenerationen berücksichtigen. Das ist meist ein Spagat, denn je weiter man in den Generationen zurückgeht, umso mehr Zeit benötigt man für die Erstellung der Webseiten und folglich entstehen für den Kunden höhere Kosten für die Herstellung. Berücksichtigt man jedoch nur die aktuelle Version des Browsers, kommt es unter Umständen in einer älteren Browserversion im schlimmsten Fall zur fehlerhaften Darstellung der Webseite.  Was also tun?

Grundsätzlich hilfreich bei der Programmierung ist die Orientierung an den Standards des World Wide Web Consortium (W3C). Die Hersteller der nennenswerten Browser sind zunehmend bemüht die dort festgelegten Standards richtig darzustellen. Die Berücksichtigung der Zielgruppe liefert in der Regel selten brauchbares Zahlenmaterial, lässt aber grobe Aussagen zu. Ganz gutes Zahlenmaterial erhält man auf den einschlägigen Webseiten, die Auskünfte über Marktanteile der Browser liefern. Für Deutschland liefert beispielsweise browser-statistik.de gut verwertbare Zahlen, die den Entscheidungsprozess gut unterstützen. Bei einer bereits bestehenden Webseite hat man die Möglichkeit über den Einsatz von Tracking-Tools eigenes Zahlenmaterial  auszuwerten. Aber Vorsicht, bei Tracking-Tools gibt es einiges zu beachten.

Fazit: Aus Kostengründen müssen nicht sämtliche Browsergeneration berücksichtigt werden. Browser, die nicht älter als zwei Jahre sind decken grob gesagt einen breiten Teil der Nutzer ab. Noch ältere Versionen zu berücksichtigen rechtfertigt in der Regel kaum den höheren Aufwand, was jedoch bei jedem Webprojekt überprüft werden sollte.

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